Bürgerverein Wedau / Bissingheim
Bürgerverein Wedau / Bissingheim

Aktuelles

Speed Display

 

Nun ist es soweit in Bissingheim auf der Hermann-Grothe-Straße und in Wedau auf dem Kalkweg wurden die Speed Displays

der Bürgerstiftung Duisburg durch die GFB angebracht.

 

Wir freuen uns das die Bürgerstiftung uns die Geräte für einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt hat.

 

So wird der Autofahrer an neuralgisches Punkten darauf aufmerksam gemacht, dass er sich in einer 30ger Zone befindet und dadurch haffentlich sein Fahrverhalten ändert.

                                                                                                   Jörg Löbe, Wolfgang Gebhard, Michael Drieschner   

Foto: Bernd Piplack

Zu jeder Jahreszeit wird von uns

die Blumenschale am Ehrenmal in Bissingheim neu bepflanzt.

 

Am 29.10.2018 war es mal wieder nötig für Herbst und Winter die Bepflanzung zu erneuern!

100 Jahre Bissingheim             WAZ vom 09.09.2018

Bunte Farben für Bissingheim: Die sechsjährige Nora hatte am Sonntag beim Straßenmalen viel Spaß.                                                                Foto: Tanja Pickartz

Gute 100 Jahre gibt es den Stadtteil Bissingheim jetzt, oder zumindest die Idee von dem damaligen Postbeamten Hermann Grothe. Seit jeher genießen die Bissingheimer in der Stadt den Ruf eines Außenseiter-Grüppchens, als letzte Bastion vor der Duisburger Ostgrenze, als „Dorf am Ende der Welt“ eben. Die Dorfbewohner haben sich längst mit dem Stempel der Hinterwäldler abgefunden, mit einem Augenzwinkern natürlich, und machen das Beste aus ihrem „Dorf“. Deshalb erklärt Wolfgang Gebhard, Vorsitzender des Bürgervereins in Bissingheim auch ganz pragmatische: „Das Fest ist auf dem Dorfplatz, also ist es auch ein Dorffest.“ Das heißt nicht, dass sich die Bissingheimer von Duisburg lossagen wollen, gerade am Sonntag ist auf der Bühne reichlich stadtteilübergreifende Politprominenz vertreten.

Abgeordnete aus Bundes- und Landtag gratulieren

Die beiden Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir (beide SPD) sind da, auch Vertreter aus dem Landtag und der Bezirksvertretung. Bürgermeister Manfred Osenger betonte, dass nicht nur die besondere Geschichte des Stadtteils – Grothe gründete Bissingheim damals quasi im Alleingang – sondern auch die Zukunft etwas ganz besonderes sei. „Bissingheim hat sich über die Jahre so wunderbar entwickelt, und ich bin zuversichtlich, dass es auch in Zukunft so weitergeht. Ich weiß, wie gut die Nachbarschaft hier funktioniert, und ich freue mich auf weitere Jahre schöner Geschichten dieses Stadtteils, der zwar am Ende der Welt liegen mag, aber ganz sicher nicht weltfremd ist.“

Der Shanty Chor Duisburg 1983 e.V. spielte am Sonntag zum 100. Geburtstag des Stadtteils Bissingheim auf. 

Foto: Tanja Pickartz

 

Auf der Bühne wird dann aber erstmal eher der Tradition denn der Zukunft gefrönt. Der Shantychor Duisburg darf gleich nach den zahlreichen Grußworten seine Kunst zum Besten geben, zum Beispiel seinen altbewährten Titelsong über den Duisburger Hafen mit der eingängigen Botschaft: „Wer im Duisburger Hafen vor Anker geht, der fühlt sich daheim.“ Nicht nur im Hafen natürlich, die Organisatoren der Dorfparty setzen alles daran, dass sich die Besucher auch außerhalb der eigenen vier Wände zu Hause fühlen. Die großen Konstanten der Volksfeste, Bier, Bratwurst und Waffeln, sind natürlich vertreten, wer ein wenig tiefer in die Vergangenheit des Stadtteils eintauchen möchte, kann das Gebäude der Awo besuchen. Drinnen läuft in Dauerschleife ein Film mit alten Aufnahmen aus dem Stadtteil, gerade die älteren Semester erinnern sich gerne an das „alte“ Bissingheim – oder entdecken sich sogar selbst in den kleinen Filmausschnitten.

Ökumenischer Gottesdienst der Kirchengemeinden

Noch besinnlicher ging es am Sonntagmorgen zu, die katholische und die evangelische Gemeinde hatten zusammen einen Gottesdienst auf die Beine gestellt. Später entert noch eine Kindermusicaltruppe die Bühne, „von Kindern für Kinder“, wie Gebhard betont, dicht gefolgt von der Gesangsgruppe „Chantals“ und den Jazz-Twisters, die auf besondere Empfehlung einiger Bissingheimer eingeladen wurden. Eher geruhsam geht es in den Räumen der Awo zu, abseits des Trubels auf der Bühne haben die Veranstalter dort nämlich ein Skatturnier ins Leben gerufen. Den ganzen Tag lang präsentiert sich auch die Siedlergemeinschaft, die mit ihrer Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Stadtteils noch ein schönes Andenken an den besondern Geburtstag zum Verkauf anbietet. Gleich nebenan steht außerdem die freiwillige Feuerwehr des Stadtteils und stellt ihre Arbeit vor.

Die Super Troopers bekamen viel Beifall für ihre Musical Show. 

Foto: Tanja Pickartz

 

Obwohl das Fest am Sonntag seinen Höhepunkt fand wurde auch schon am Freitag und Samstag ausgiebig gefeiert. Ging es am Sonntag mit Kabarettist Kai Magnus Sting und Thekentratsch Live noch humorvoll, aber gediegen zu, ließen die Bissingheimer am Samstag alle Korken knallen, die da waren. „Da war der Dorfplatz richtig voll, man musste sich wirklich durch die Menge kämpfen“, freut sich Wolfgang Gebhard. Der Dorffest-Samstag stand nämlich vor allem im Zeichen der Musik. Lokalmatador und „Anne Tränke“-Wirt Michael Krebs kochte das Publikum mit seiner Band ordentlich hoch, Doris D. und die Band No Escape legten fleißig Kohlen nach. Für den kleinen Spaß zwischen Bier und Bratwurst sorgten Samstag Boule- und Schachpartien, für die Nachwuchs-Bissingheimer hatten die Veranstalter eigens ein Kinderfest auf die Beine gestellt.

>>>Fünf Jahre Vorlauf für die Party-Planung

Die Planung der Feierlichkeiten hat das Organisationskomitee die vergangenen fünf Jahre beschäftigt. „Ohne die Spenden einiger ortsansässiger Betriebe“, erklärt Wolfgang Gebhard, „hätte das hier trotzdem niemals funktioniert.“

 

Zum Ende des Jahres 2017 lebten auf der Bissingheimer Fläche

Am 24.06.2018 machten wir einen Ausflug zur Selfkantbahn.

Mit dem Bus ging es von Duisburg nach Schierwaldenrath von dort ging es in einem gemieteten Schienenbus nach Gangelt und zurück. Nach dem Essen und Besichtigung der Fahrzeuge der Selfkantbahn ging es wieder nach Duisburg. Die Mitglieder und Gäste der Fahrt hatten einen angenehmen Tag und waren zufrieden. Wohin die Bürgerfahrt beim nächsten Mal geht ist noch nicht sicher.

Schön war, dass auch der „Nachwuchs“ seine Freude hatte.

                                                                                               Photo Bernd Piplack

Stadtpanorama vom 17.04.2018

<

Rudi Grittner, Bernd Piplack und Wolfgang Gebhard (vL) vom Bürgerverein Wedau/Bissingheim stellten ihre Bedenken zur Bebauung des ehemaligen Bahngeländes an der Wedau vor.

FOTO: vowie

 

 

 

 

Am Freitag hatte der Bürgerverein Wedau Bissingheim zur Mitgliederversammlung in den katholischen Pfarrsaal am Kalkweg geladen. Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Diskussion über den vorläufigen Bebauungsplan 6 Seen Wedau.                                 Von Volker Wieczorek

Grundsätzlich ist man der Ansicht, dass das Projekt umgesetzt werden solle. Dies machten die Vorstandsmitglieder Rudi Grittner, Bernd Piplack und Wolfgang Gebhard von vornherein deutlich. Der Teufel stecke aber, wie so häufig, im Detail.

Größtes Manko sieht der Vorstand, aber auch die etwa 60 Wedauer und Bissingheimer, die zur Sitzung kamen, in der verkehrlichen Anbindung der neuen Siedlung, die nach Fertigstellung etwa 9.000 Neubürger bewohnen werden.

Nur zwei Straßen sind dafür vorgesehen, ist aus den Plänen zu entnehmen. Die eine befindet sich an der Wedauer Brücke in Form eines Kreisverkehrs, während die andere an dem Seniorenheim „Haus am See“ entlanggeführt wird. Besonders hier werde es schnell eng. Zudem seien weder die Wedauer Straße noch die Masurenallee geeignet, solche Fahrzeugmassen aufzunehmen. Bei der Masurenallee besonders deshalb nicht, da ein Teil des Verkehrs des neuen Kreisverkehrs auch über diese Straße abgeleitet werden muss. Vielmehr sei es wichtig auch eine Südanbindung zu schaffen, die dafür Sorge, dass ein Teil der Siedlungsanbindung über die B 288 geführt würde.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Sechs-Seen-Platte auch touristisches Gebiet sei, werden zudem massive Parkplatzprobleme erwartet. Bereits jetzt sei im Sommer das Gebiet rund um die Sechs-seen-Platte komplett zu geparkt.

Ganz wichtig ist dem Bürgerverein auch die Anbindung über die Bahn: Während der jetzige Planentwurf lediglich einen Haltepunkt im Bereich der Wedauer Brücke vorsieht, favorisiert der Bürgerverein einen Haltepunkt in Höhe des Blauen Sees. Hier sollte auch die Fußgängerbrücke errichtet werden, meint der Bürgerverein, der nachdrücklich betont: „Wir wollen keine zweite Fußgängerbrücke. Wir wollen nur eine und die am Blauen See in Höhe der Straße Am Brunnen!“ Wenn dann dort auch der neue Haltepunkt der Bahn eingerichtet würde, wäre dieser auch für die Bissingheimer leicht zu erreichen. Damit wäre allen gedient, war man sich auf der Versammlung des Bürgervereins einig.

Generell sieht der Bürgerverein ein Versäumnis bei der städtischen Verwaltung. Bernd Piplack: „Bei den schon stattgefundenen Bürgergesprächen haben sich die Wedauer und Bissingheimer zum Teil mit viel Engagement beteiligt. Beim jetzigen Planungsentwurf hat man den Eindruck, dass die Anregungen und Ideen zum großen Teil ignoriert worden sind. Waren das alles nur Scheinveranstaltungen?“

Wochenanzeiger vom 22.01.2018

Anregungen ignoriert - Ärger über Duisburgs Politik

Wolfgang Gebhard auf der Wedauer Brücke. Vorn die weiterhin genutzten Gleise, dahinter der ehemalige Rangierbahnhof mit einem der beiden markanten Wassertürme im Bild.             Foto: Hannes Kirchner

Die geplante Bebauung des 2006 endgültig stillgelegten Rangierbahnhofs Wedau wird von einer breiten Mehrheit begrüßt. Zu den Befürwortern zählt auch der Bürgerverein Wedau-Bissingheim. Was die engagierten Bürger jedoch massiv vermissen, ist ein konstruktiver Dialog mit der Politik. Mehr noch: Anregungen würden schlicht ignoriert.

Wolfgang Gebhard ist der aktuelle Vorstandsvorsitzende des 1972 gegründeten Vereins. Damals war der Verschiebebahnhof einer der Größten im Lande, mit zwei Ablaufbergen, 24 Gleisen, dem angrenzenden Ausbesserungswerk sowie des Bahnbetriebswerks. Prägend in Wedau und Bissingheim. Seit 2006 verfiel das Areal in einen Dornröschenschlaf, wobei es eher Birken als Rosen waren, die die Gleise allmählich überwucherten. Nun erfindet sich der Ort neu - beziehungsweise wird neu erfunden. Mit einer Bebauung, die in ihrem Grundsatz kaum jemand in Frage stellt.

"Schein-Beteiligung!" "Alibi-Veranstaltung!" "

Die Beteiligung der Menschen vor Ort ist lediglich eine Schein-Beteiligung! Es gab mehrere Termine vor Ort mit Vertretern von Politik und Verwaltung. Keine einzige Anregung wurde in den aktuell vorliegenden Plänen berücksichtigt", kritisiert Wolfgang Gebhard. Bedenklich, wie er das Verhältnis zum Rathaus einschätzt: "Wir haben überhaupt keinen Zugang zur Politik! SPD und CDU üben sich bei diesem Thema in großer Einigkeit. Die Verwaltung legt einen Bebauungsplan vor, der wird durchgewunken, das wars!"

Martin Dobberstein, Gründer der Initiative "Uferretter", spricht in diesem Zusammenhang von "reinen Alibi-Veranstaltungen". Was konkret missfällt dem Bürgerverein? Es deckt sich in Teilen mit den Vorstellungen der Uferretter, geht aber auch darüber hinaus.

Schienenpersonennahverkehr: Nach derzeitiger Planung soll lediglich ein Haltepunkt im Norden der geplanten Siedlung eingerichtet werden. "Das bedeutet für die Bissingheimer Bürger und die neuen Bewohner zum Teil Wege in einer Länge von bis zu zwei Kilometern", verdeutlicht Gebhardt. Die Forderung: Einrichtung von zwei Haltepunkten. Einer in Höhe der Straßen Am See und Am Brunnen mit Brückenanbindung, ein weiterer am Kundenservicecenter an der Masurenallee, so dass die Gewerbegebiete sowie die Wohngebiete einen adäquaten Zugang zum SPNV haben.

Individualverkehr: 3.000 neue Wohneinheiten bedeuten mindestens 4.000 PKWs. Bei der Zuwegung über die Wedauer Brücke und von Westen über die Wedauer Straße ist nach Erachtens des Bürgervereins der Verkehrskollaps vorprogrammiert. Jeder, der mit dem Pkw zum Verein ETuS, zu den Segelvereinen, zum Haus Seeblick, zu dem Gelände der Schützen und dem Kneippverein will, müsse durch die komplette Siedlung. Die künftigen Bewohner würden sicher in der Hoffnung auf ein ruhiges Wohnumfeld ansässig werden. Ein Durchgangsverkehr in der Größenordnung passe nicht dazu. Naherholung und Sportvereine: Durch die geplante Umgestaltung der südlichen Masurenallee würden 185 Parkplätze für Besucher des Naherholungsgebiets 6-Seen­Platte entfallen. Der Bürgerverein fragt: Wo parken dann die auswärtigen Besucher? Wo sollen in den Sommermonaten die Anwohner noch einen Stellplatz finden? Gefordert wird der Erhalt der Masurenallee. Bis zum Strohweg könnte sie als Spielstraße ausgewiesen werden. Vorteile seien die Zuwegung zum ETuS-Seglersteg und der Erhalt des Einlasses für Surfer. Liegewiesen und Strand fielen nicht weg, ein naher Erholungsraum bliebe erhalten.

Kleingärten: Würde die Masurenallee als Spielstraße ausgewiesen, böte es sich an, einen Teil der Schrebergärten zu erhalten und die erste Häuserreihe in Terrassenbauweise statt in blockartiger Höhe von bis zu sechs Etagen zu gestalten. Die Gärten dienen dann auch als Lärmpuffer. Der Verein vertritt dabei die Auffassung, dass sich auch für diese Gestaltungsvariante Investoren finden lassen werden. Die zu vermarktende Fläche ist so groß, dass ein paar Quadratmeter für die Schrebergärten zu verkraften seien.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Bürgerverein Wedau / Bissingheim e. V.