Die Sparda Bank Essen wurde angeschrieben und überwies einen Betrag auf unser schon beachtlich angestiegenes Turmkonto. Aber es reichte immer noch nicht. Die Vertreter der Stadt Duisburg bekräftigten weiter unser Vorhaben. Die Zeit verging und die Kosten stiegen explosionsartig. Wir wollten schon aufgeben, doch da zeigte sich ein Silberstreifen am Horizont. Eine großzügige Spende wurde in Aussicht gestellt. Aber dem Bürgerverein Wedau / Bissingheim, der die Federführung im Auftrag der Wedauer Vereine übernommen hatte, fehlte die Gemeinnützigkeit, die daraufhin erfolgreich beantragt wurde. Man schrieb das Jahr 1992.
Nun aber ran! Es wurde wieder sondiert und verhandelt. Es dauerte! Bis Ende September 1993 eine große Geldspende der Stadtsparkasse Duisburg auf unser Konto einging.
Jetzt hieß es an alte Spendenzusagen zu erinnern. Alle Spender erneuerten die Zusagen. Der Kontakt mit der Fa. Dahm, die nach unserer Meinung die beste Lösung für den Turmbau hatte und die gesamte Statik mitbrachte, wurde wieder aufgenommen. Folglich musste jetzt ein Vertrag zwischen der Stadt Duisburg und dem Bürgerverein erstellt werden, da einerseits das Gelände Eigentum der Stadt ist und anderseits der BV mit seinen finanziellen Mitteln nicht in der Lage ist die Unterhaltungskosten und die Verkehrssicherungspflicht zu übernehmen. Die Rechtsabteilung der Stadt Duisburg erarbeitete einen Entwurf, der nach kleinen Änderungen von beiden Seiten am 2.2.94 unterzeichnet wurde. Danach ging alles sehr schnell. Der Aushub für das Fundament wurde von der Gleisbau GmbH, ehemals DB Gleisbauhof mit ihren schweren Radladern bewältigt. Die Monierung für das Stahlbetonfundament übernahm das Ausbildungszentrum der DB AG, das auch die gesamten weiteren Arbeiten für das Fundament übernahm; eine Glanzleistung, wie uns von Fachleuten bestätigt wurde.
Da stand das Fundament mit seinen 74 cbm Beton. Endlich konnten wir ermessen, welche Ausmaße der Turm erhalten sollte. Der Beton musste ruhen und aushärten